PDF Trapper

PDF Trapper

Was ist Trapping? Wenn in einem Druckverfahren mehrere Farben einzeln und nacheinander übereinander-gedruckt werden, muss das Papier stets perfekt in der Maschine ausgerichtet sein (Registerhaltigkeit) und die Farbwerke oder Druckköpfe perfekt funktionieren. Andernfalls können an der Grenzlinie zweier Druckfarben weiße Ränder oder Löcher, sogenannte Blitzer, entstehen. (siehe Abbildung rechts). Es gibt keine Druckmaschine, die immer perfekt registergenau druckt, da das zu bedruckende Medium auf seinem Weg durch die Presse immer ein wenig verrutscht. Egal, wie sorgfältig ein Drucker seine Druckmaschine mithilfe der Knöpfe, Hebel und elektronischen Steuersystemen einstellt. Jede Druckmaschine wird beim Arbeiten kleine Abweichungen und einen gewissen mechanischen Spielraum aufweisen.

Trapping in der Praxis: Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Trapping umzusetzen, sowohl in Bezug auf die Methode, als auch bezüglich des Zeitpunktes innerhalb des Produktionsprozesses.
Verschiedene Layoutprogramme besitzen zwar eingebaute Trapping-Engines, die ein Trapping nach gewissen Voreinstellungen automatisch vornehmen. Allerdings sind diese
vorgenommenen Trapping-Informationen häufig nicht sicher im Rahmen eines Produktionsprozesses, weil es aufgrund von Inkompatibilitäten zu fehlerhaften Trappinginformationen oder Datenverlust kommen kann. Deshalb wird ein Trapping in der Praxis in vorletzter Instanz, also im Raster Image Processor (RIP) der Druckplattenausgabe bzw. des Workflowsystems vorgenommen. Dadurch wird überwiegend das beste Ergebnis erzielt und ein Datenbestand kann für unterschiedliche Druckausgaben verwendet werden. Vor allem beim Einsatz stark deckender Farben sollte das Trapping den Spezialisten vorbehalten bleiben.

Die Lösung: PDF Trapper
Der PDF Trapper bietet alle Möglichkeiten eines Trappings in vorletzter Instanz. Die Einstellungsmöglichkeiten sind enorm und reichen von eigenen Material Einstellungen (Sets) bis hin zum individuellen Trapping für jeden erdenklichen Druckprozess und Farbe, ganz egal ob Prozess- oder Sonderfarbe. Im PDF-Dokument wird ein „Trapping-Layer“ erzeugt, der sich mit einem Klick zu- oder abschalten lässt, somit ist gewährleistet, das der Datenbestand nicht modifiziert wird und ein konformes PDF-Dokument konform bleibt!

Die eingehenden Daten (PDF, PS, EPS) können per Hotfolder, manuellem Laden oder integriertem LPR Server dem Workflow zugefügt werden. Dies ermöglicht eine schnelle und effektive Integration in bestehende Prozesse auch in größeren Arbeitsgruppen. Das System ist durchgehend Multithreaded, die Anzahl der unterstützten Prozessorkerne ist nur durch die Betriebssystemversion begrenzt, so können z.B. unter Windows Betriebssystemen bis zu 24 Kerne verwendet werden. Jeder einzelne Workflow ist mit all seinen relevanten Einstellungen und Informationen zum jeweiligen Jobauftrag bzw. Status in einer Datenbank abgelegt. Diese Datenbank kann unabhängig zum PDF Trapper sowohl lokal als auch extern (Intranet, Web) betrieben werden.

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